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Classic-Pony

Ursprung

In den USA wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den britischen Inseln Original- Shetlandponys importiert. Man züchtete sie im Laufe der Zeit, wie bei anderen Pferderassen üblich, entsprechend den gewünschten Gebrauchsqualitäten weiter, hier als Kinderreit- und Fahrpony. Es entwickelte sich ein Pony, das gegenüber dem britischen Urtyp eleganter und deutlich gangveranlagter war. In den USA wird es seit 1888 als „American Classic-Shetland” zuchtbuchmäßig erfasst, erst 1891 erschien das erste britische Stutbuch.

Zuchtgebiet(e)

  • Deutschland
  • Grossbritannien
  • USA

Allgemeines zur Pferderasse

Seit 1965 wurde es unter Einbeziehung amerikanischer Classic-Shetlands als „Sportliches Shetlandpony” gezüchtet. Diese entstanden durch Umzüchtung des ursprünglich kalibrigen Shetland-Arbeitsponys in Bergbau und Landwirtschaft zu einem Kleinpony, das den heutigen Anforderungen an ein elegantes Fahr,- Reit- und Freizeitpony in besonderer Weise entspricht.

Exterieur

  • elegante Erscheinung
  • kleiner, edler Kopf
  • sympathisches Auftreten
  • enormes Gangvermögen
  • große Leistungsbereitschaft

Interieur

  • genügsam
  • für Robusthaltung bestens geeignet
  • auf englischen und amerikanischen Shetlandlinien basierend
  • seit Jahrzehnten als Fahrpony und größengerechtes Kinderreitpony bewährt

Zuchtgeschichte

In den USA wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den britischen Inseln Original- Shetlandponys importiert. Man züchtete sie im Laufe der Zeit, wie bei anderen Pferderassen üblich, entsprechend den gewünschten Gebrauchsqualitäten weiter, hier als Kinderreit- und Fahrpony. Es entwickelte sich ein Pony, das gegenüber dem britischen Urtyp eleganter und deutlich gangveranlagter war. In den USA wird es seit 1888 als „American Classic-Shetland” zuchtbuchmäßig erfasst, erst 1891 erschien das erste britische Stutbuch.

Bei einer Europareise von Shetlandzüchtern aus den USA entstanden 1964 Kontakte zu deutschen Kollegen, darunter auch zu Dieter Grober aus Bad Gandersheim. Er war von den Vorzügen dieser amerikanischen Shetlandponys angetan. Ein Jahr später importierte er den US-Champion von 1961, den schwarzbraunen „Jiggs“ sowie einige Stuten. Weitere Importe folgten.

Die Ponys dieser Typrichtung erfreuten sich seit 1965 als „Sportliche Shetlandponys” in Deutschland großer Beliebtheit und bereicherten die deutsche Zucht erheblich. In Typ und Farbe entwickelte sich ein überwiegend sehr einheitliches Erscheinungsbild. Sie weisen inzwischen auch eine erhebliche Population auf. Von den deutschen Zuchtverbänden wurden sie 35 Jahre als Shetlandponys voll anerkannt.

Im Rahmen der beabsichtigten Anerkennung der deutschen Shetlandzucht durch das britische Mutterstutbuch (nach EU-Recht) verweigerte dieses ab dem Jahr 2000 allen Tieren mit amerikanischen Blutlinien grundsätzlich die volle Anerkennung als Shetlandpony. Die geplante nachträgliche Rückstufung zu einem „Deutschen Partbred-Shetlandpony” (Partbred = Teilblut / Mischling ) entspricht nicht den tatsächlichen Gegebenheiten und war auch für viele deutsche Züchter nicht akzeptabel. Man beschloss daher in Abstimmung mit den entsprechenden Zuchtverbänden, diese Ponys ab dem Jahr 2000 unter dem neuen Namen „Deutsches Classic-Pony” zu züchten. Es ist damit eine deutsche Rasse, deren Zuchtrichtlinien nunmehr von Deutschland bestimmt werden.

Quelle(n)

www.classic-pony.com

Freia Schulz-Friese

Foto-Galerie

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