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Kisberi

Ursprung

1853 gründete Franz Josef I. ein kaiserlich-königliches Militärgestüt in Kisber.

Hier wurde dann ein dem Vollblut nahestehender, temperamentvoller Halbbluttyp gezüchtet.

1869 wurde es zum ungarischen Staatsgestüt. Weiterhin wurde verfolgt, ein sehr edles Reitpferd im Typ des englischen Vollblüters, aber mit stärkeren Knochen und Gelenken zu züchten.

Zuchtgebiet(e)

  • Deutschland
  • Östereich
  • Ungarn

Exterieur

  • Gerader, edler Kopf
  • Ausdrucksvolle Augen
  • Gerades Profil
  • Ausgezeichnete Sattellage,
  • Markante Schulter-Widerristpartie

Interieur

  • Temperamentvoll 
  • Sehr nervenstark
  • Umgänglich
  • Ausdauernd
  • Sehr leistungswillig
  • Mutig
  • Sensibel

Zuchtgeschichte

Zur Jahrhundertwende waren dann die Stämme der Kisberer Halbblüter ausgebildet.

In den folgenden Jahren wurde die Rasse verstärkt, es wurden Hauptbeschäler aufgestellt, wie Furioso-North Star und gute Halbblutsöhne berühmter Vollblutväter.

Die edle Rasse wurde dadurch stärker und konsolidierter. Stets wurde mehr auf Leistung als auf Exterieur gezüchtet.

Um den 2. Weltkrieg wurden Trakehner Hengste importiert und Einfluss auf Grundgangarten zu nehmen.

Das bisher beliebte Offizierpferd, war ein gängiges, rahmiges hartes Reit-und Fahrpferd.

Nun, nach dem 2. Weltkrieg sollte die Nutzung als Sportpferd betont werden.

Bis heute konnten schon bedeutende Erfolge in der Erhaltung der traditionellen Werte dieser Rasse erreicht werden.

Quelle(n)

Janos Loska, Equiinfo Budapest, S.Schirmer

Foto-Galerie

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