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Poitevin

Allgemeines zur Pferderasse

Die Vorfahren des Poitevin sollen im 16. Jahrhundert aus den Niederlanden, Norwegen und Dänemark eingeführt worden sein. Damals wurden unter König Heinrich IV. die Marschen des Moitou und der Vendée trockengelegt, wozu man Arbeitspferde mit großen, flachen Hufen aus Niederungsgebieten importierte. Besonders Bedeutung erlangte die Rasse als Basis für die Maultierzucht, weshalb sie auch als Mulassier (Maultier-Pferd) bekannt ist. Die Stuten bringen in Anpaarung mit den großen, dunkelbraunen Poitou-Eselhengsten (Baudet-Poitevine) außergewöhnlich gute, große Maultiere, die sich stets reger Nachfrage erfreuten. Das Zuchtbuch erfasst sowohl Pferde als auch Esel und existiert seit 1884.

Zuchtgebiet(e)

  • Frankreich

Exterieur

  • Gewicht: ca. 800 kg
  • Stumpfes, lethargisches, unintelligentes Pferd
  • Zugpferd
  • Arbeitspferd
  • Genügend Gang und Ausdauer
  • Schrittpferd
  • Derber, wenig ansprechender Kaltblüter
  • Großer, unedler Ramskopf
  • Lang Ohren
  • Phlegmatischer Ausdruck
  • Kurzer, kräftiger Hals
  • Üppige Mähne
  • Flacher Rist
  • Lange und breite Schulter
  • Weicher und langer Rücken
  • Toniger Rumpf mit stark ausladender Rippung
  • Abgeschlagene, kurze bis mittellange Kruppe
  • Oft mangelhaft bemuskelt und eckig
  • Tief angesetzter, langer Schweif
  • Starker Fesselbehang
  • Große, flache Hufe

Interieur

  • Stumpf
  • Lethargisch
  • Unintelligent
  • Stark

Quelle(n)

CM- Westernreiten

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