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Potok- Pony

Zuchtgeschichte

Die Rasse soll sehr alt sein, sie wird auf die Pferde der Westgoten zurückgeführt. Die Ponys leben in den unwirtlichen Bergregionen der Pyrenäen. Ober Jahrhunderte war der Schmuggel ein traditioneller und wichtiger Wirtschaftsfaktor, die kleinen, ausdauernden baskischen Ponys dienten dabei als Tragtiere. Obwohl frei lebend, haben die Herden Eigentümer, die sie an jedem letzten Mittwoch im Januar zusammentreiben. Dann werden die Jungtiere gebrannt und die überzähligen Ponys verkauft. Die Ponys sind sehr frühreif, was ihre Überlebenschancen verbessert, und außerordentlich genügsam. Im Winter wächst ihnen ein Bart, der sie vor Dornen schützt, da sie kaum Gras finden und so auch Sträucher und Gestrüpp äsen. Einkreuzungen von Araber- und Welsh-Blut haben die Reiteigenschaften verbessert. Der Bestand wird derzeit auf rund 3000 Tiere geschätzt. Die Zucht wird von einem eigenen Zuchtverband und der französischen Gestütsdirektion überwacht.

Zuchtgebiet(e)

  • Frankreich

Exterieur

  • Knapp mittelgroßes, robustes Bergpony
  • Großer, gerader Kopf
  • Charakteristische Vertiefung zwischen Augen
  • Kräftiger Hals
  • Steile Schulter
  • Langer, tragfähiger Rücken
  • Abgeschlagene Kruppe
  • Tiefer Rumpf
  • Kräftige Beine
  • Etwas Behang
  • Harte Hufe
  • Drei Schläge: Standard-, Scheck-Pottok und Doppel-Pottok
  • Farben: Braune, Füchse, viele Schecken

Interieur

  • Trittsicher
  • Ausdauernd
  • Ruhiges Wesen
  • Beliebtes Jugendreitpferd
  • Tragpferd

Quelle(n)

CM- Westerreiten

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